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01 – Idee

Lohnt es sich noch, hinzusehen?

Warum dieser Raum

Seit über 25 Jahren begleitet uns die Photographie als Kunst. Und seit einiger Zeit eine Frage, die wir nicht loswerden: Haben wir verlernt, ein Bild wirklich zu sehen?

 

Das schnelle Foto, das endlose Posten, die rasante Künstliche Intelligenz – vieles davon nimmt uns die Ruhe, ein Bild auf uns wirken zu lassen. Dabei war eine ernsthafte, eigenständige Photographie selten so nötig wie heute: als Mittel, eine unübersichtliche Zeit zu fokussieren. Scharfzustellen.

 

Am schwersten ist der Anfang – der Übergang von der Hochschule zum eigenen Werk. Genau dort fehlt jungen Künstler:innen das Einfachste: Zeit, Raum, Gesellschaft. Genau dort setzen wir an.

 

Kein Preis. Kein Wettbewerb. Keine kommerzielle Absicht. Wir glauben, dass die wirksamste Förderung oft die schlichteste ist: einen Raum öffnen, die Tür offen lassen, gute Gesellschaft dazugeben.

Der Name

Warum "Gästekegeln"?

Weil im Keller eine alte Kegelbahn steht. Und weil Künstler:innen bei uns zu Gast sind – willkommen, versorgt, frei zu arbeiten. Der Name nimmt beides ernst: die Ernsthaftigkeit der Photographie und die Wärme eines Ortes, an dem man auch einen Abend zusammen verbringt.

Oben wird gearbeitet.
Unten wird gekegelt.

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Ein großes Atelier mit zwei großzügigen Arbeitsplätzen – zentral gelegen, hell genug zum Arbeiten und ruhig genug zum Sehen. Und ein Keller mit einer alten Kegelbahn, die wir zur zweiten Ausstellungsfläche machen. Sie bleibt, was sie ist. Man kann hier ausstellen. Man kann hier bald auch kegeln. Manchmal beides an einem Abend.

CONTACT

info@mysite.com

tel. 123-456-7890

San Francisco based.

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